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Dies ist ein Konzert der Spitzenklasse, das bis zum letzten Ton ununterbrochen fesselt.
KLASSIEK CENTRAAL
Elsewhere
International gefeiert für ihre lebendige und einfühlsame Spielart, entführt Els Biesemans ihr Publikum auf eine musikalische Zeitreise in die Ära von Mozart, Beethoven und der Romantik.
Ihre Interpretationen auf historischen Tasteninstrumenten faszinieren durch eine seltene Symbiose aus Leichtigkeit und Tiefe. Mit einer ausgesuchten Kombination aus bekanntem Repertoire und überraschenden Neuentdeckungen schafft sie ein unverwechselbares Klangerlebnis.
In ihren Konzerten wird der poetische Zeitgeist spürbar, der das Publikum «elsewhere» in eine andere Klangwelt versetzt.
So klingt Mozart auf einem Flügel aus Mozarts Zeit:

Anfang
Meine musikalische Reise begann im Alter von sieben Jahren.
Schon früh kam ich mit der historischen Aufführungspraxis in Kontakt: Mein Orgellehrer hatte bei Jos van Immerseel studiert, dem renommierten Pionier der Alten Musik.
In den Orgelwerken von Johann Sebastian Bach begeisterten mich die musikalisch-rhetorischen Figuren.
Musik als Klangrede prägte mich von Anfang an: Musik als Sprache, nicht als Deko-Element.
Weil keine Orgel einer anderen gleicht, lernte ich früh, mich rasch auf neue Instrumente und akustische Bedingungen einzustellen.
Klangsuche
Als Teenager spielte ich gerne Klavier, doch klanglich erfüllte mich das Instrument nicht ganz.
Im Alter von 15 Jahren hörte ich auf einer CD erstmals ein Hammerklavier und war auf Anhieb verzaubert.
Während meines Studiums an der Musikhochschule in Löwen wuchs meine Liebe zum Klavierrepertoire.
Mit dem Klang des modernen Klaviers konnte ich mich jedoch nie richtig anfreunden.
Die Sehnsucht nach einer anderen Klangfarbe blieb.


Inspiration
Nach verschiedenen internationalen Wettbewerbserfolgen und Konzerttourneen zog es mich in die Schweiz an die Schola Cantorum Basiliensis.
An diesem weltweit führenden Zentrum für Alte Musik fand ich in der künstlerischen Inspiration von Jesper Christensen endgültig mein musikalisches Zuhause.
Hier hatte ich die Gelegenheit, mich intensiv mit dem Hammerklavier und dem Repertoire, das dafür komponiert wurde, auseinander zu setzen.
Dank des vertieften Studiums historischer Aufnahmen bekam ich einen ganz neuen Zugang zur Musik des 19. Jahrhunderts.
Die legendäre Clara Schumann zum Beispiel gab die Schumann-Tradition ihren zahlreichen Schülerinnen weiter. Dank der Erfindung des Phonographen können wir heute genau hören, wie sie damals spielten. Die äusserst wertvollen Tondokumente lüften einen Zipfel des dunklen Schleiers, der über dem 19. Jahrhundert zu liegen scheint, und lassen die Intentionen eines Schumanns zumindest erahnen.
So fing ich an, die musikalische Botschaft meiner geliebten Komponisten neu zu interpretieren und besser zu verstehen – ein Prozess, der mich ein Leben lang begleitet.
Zeitfenster
Historische Klaviere sind faszinierende Zeugen ihrer Zeit.
Sie besitzen sowohl eine enorme Brillanz, als auch einen unendlichen Reichtum an feinen, nuancierten Klängen. Diese werden vom Publikum als sehr wohltuend empfunden.
Deshalb entfaltet sich ihre wahre Magie im kleineren Rahmen, wo Musik ganz intensiv erlebbar wird.
Schon Hector Berlioz stand der Vergrösserung der Konzertsäle skeptisch gegenüber. Aus seiner Sicht konnte man aufgrund der grösseren Distanz, die zwischen Spieler und Zuhörer entstand, mit der Musik nicht mehr richtig "mitschwingen".

Heute
Es ist mein Ziel, die Musik aus der Vergangenheit im Hier und Jetzt so lebendig wie möglich wiederzugeben.
Genau deshalb spiele ich am liebsten auf historischen Instrumenten, so wie die Komponisten sie damals hörten. Nur auf ihnen entfaltet sich die Wirkung der Musik so direkt und authentisch wie damals.
Jedes Hammerklavier hat seinen eigenen Charakter mit ausgeprägten Stärken und Grenzen. Der robustere und mehr einheitliche Klavierklang, so wie wir ihn heute kennen, begann sich erst um 1880 zu etablieren.
Es erfüllt mich jeden Tag neu, die besondere Klangvielfalt zu entdecken und mein Publikum daran teilhaben zu lassen.

Mozart ohne Zucker,
überwältigend schön und gefühlvoll, was mit Sentimentalität nicht zu verwechseln ist.
ST. GALLER TAGBLATT

Biografie
Els Biesemans steht für ein ebenso raffiniertes wie unkonventionelles Repertoire. Auf 200 Jahre alten Hammerflügeln lotet sie die gesamte Palette historischer Klangfarben aus – voller Frische, Eleganz und feiner Nuancen. Als gefeierte Interpretin grosser Meister und Entdeckerin vergessener Schätze lässt sie die Musik von Bach bis Chopin neu aufleben.
Zu ihren künstlerischen Partnern zählen Giuliano Carmignola, Pieter Wispelwey, Avi Avital, Julian Prégardien und Marie-Claude Chappuis. Zudem wird sie regelmässig von führenden Ensembles und Orchestern wie La Cetra, La Scintilla, der Hofkapelle München und Capriccio Basel begleitet.
Ausgezeichnet mit zahlreichen internationalen Preisen führt ihre erfolgreiche Konzertkarriere sie heute durch Europa, Japan, Kanada und die USA. Els Biesemans lebt mit ihrer privaten Sammlung historischer Tasteninstrumente in Zürich.
Zur Diskografie
In Kürze
Konzertkarriere
Regelmässige Auftritte als Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin an bedeuntenden internationalen Spielstätten und Festivals.
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Philharmonie Berlin
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Stadtcasino Basel
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Philharmonie Essen
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Princeton University
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Schleswig-Holstein Festival
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Bach Festival Montréal
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Auditorio Nac. de Musica Madrid
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Casino Zug
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Festival de Sablé
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Herrenchiemsee Festspiele
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Musikfest Bremen
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Tonhalle Sankt-Gallen
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Musikfestspiele Sanssouci Potsdam
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Riehen Classiques!
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Bach-Fest Leipzig
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Festspielhaus Baden-Baden
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Alte Oper Frankfurt
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Bach-Fest Schaffhausen
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Festival Flügelschläge Zürich
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Silbermann Tage Freiberg
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Mozartfest Würzburg
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Festival Voor de Wind A'dam
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ORF Radiokulturhaus Wien
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Maison de la radio France
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ABC concerts Firenze
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BOZAR Brussels
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AMUZ Antwerp
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Opernhaus Zürich
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Forum Alte Musik Zürich
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Salle Philharmonique Liège
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Maison de la Radio France
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Festival des Forêts Compiègne
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Orgelpark Amsterdam
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Philharmonie Haarlem
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Palacio Euskalduna Bilbao
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Philharmonie Omsk
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Philharmonie Ekaterinburg
Musikalische Partner
Gemeinsame Auftritte und künstlerischer Austausch mit renommierten Sängerinnen und Sängern, Solisten, Ensembles und Orchestern.
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Julian Prégardien
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Nikola Hillebrand
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Marie-Claude Chappuis
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Shira Patchornik
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Patricia Nols
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Konstantin Krimmel
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Andreas Wolf
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Avi Avital
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Pieter Wispelwey
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Giuliano Carmignola
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Ilya Gringolts
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Dmitry Smirnov
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Chouchane Siranossian
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Jakob Lehmann
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La Cetra Barockorchester
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Orchestra La Scintilla
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Hofkapelle München
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Capriccio Barockorchester
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Ensemble 1800 Neustadt
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La festa musicale
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Les Passions de l'âme
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CHAARTS Chamber Artists
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Gringolts Quartet
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Azahar Ensemble
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Karlsruher Barock Consort
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Mona Petri
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Andrea Zogg
Lehr- und Jurytätigkeit
Privater Unterricht und internationale Meisterkurse für Hammerklavier und historische Aufführungspraxis.
Regelmässige Tätigkeit als Jurymitglied bei Master-Abschlussprüfungen und renommierten internationalen Musikwettbewerben.
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MA Festival Brügge
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Anton Bruckneruniversität Linz
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Formations professionels de musique Royaumont
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Conservatorio Superior de Musica Pamplona
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Schola Cantorum Basiliensis
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Zürcher Hochschule der Künste
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Silbermann-Wettbewerb Freiberg
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Toulouse les Orgues
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Int. Orgelwettbewerb Brixen
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Int. Orgelwettbewerb Béthune
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Balthasar Neumann Akademie Freiburg in Breisgau
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Zürcher Fortepiano Festival
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Liedwettbewerb Schloss Weissenbrunn
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Stipendienwettbewerb Conza-Stiftung Biel
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LUCA School of Arts Leuven
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Neustadter Herbst Festival
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Music Academy Melsele
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Music Academy Ghent
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Music Academy Beveren
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Fotos
Presse-Echo
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Radio SRF2 Kultur
La Tribune de l'Orgue
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Wie ich Beethoven spiele
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